Die Botschafter

Jeder kann Botschafter der muTiger-Stiftung werden. Es ist wichtig, dass wir Zivilcourage in der Gesellschaft gemeinsam fördern, denn wir alle wollen uns sicher fühlen. Nicht nur Prominente, Politiker und Sportler sondern jeder Bürger kann sich als Botschafter in der Öffentlichkeit für dieses wichtige Thema einsetzen.

„Wir sind verantwortlich für das, was wir tun, aber auch für das, was wir nicht tun!” (Voltaire)

„Hinsehen statt wegschauen! Hingehen statt umdrehen! Nein sagen statt nichts sagen! Helfen statt nichts tun! Zivilcourage dann, wenn sie nötig ist, um Anderen in kritischen Situationen zu helfen, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen. Das zu fördern hat sich die muTiger-Stiftung zum Ziel gesetzt. Hier leistet sie einen wichtigen Beitrag, indem sie durch gemeinsam mit der Polizei entwickelte Schulungsprogramme den Einzelnen stärkt, richtig zu helfen, ohne sich selbst zu gefährden. Dies ist ein wertvoller, präventiver Handlungsansatz, der die polizeiliche Arbeit ergänzt. Dafür steht die muTiger-Stiftung, deren Engagement für eine muTigere Gesellschaft ich unterstütze.”

Anne Heselhaus-Schröer, Polizeipräsidentin Gelsenkirchen



„Ich musste selbst erfahren, dass es nicht ausreicht, Zivilcourage zu besitzen und sich für andere einzusetzen. Auch das WIE ist von ganz entscheidender Bedeutung um für sich selbst und ein Opfer nicht weitere Gefahren heraufzubeschwören. Die muTiger-Stiftung setzt genau an diesem Punkt an und zeigt in ihren Kursen Wege auf, sich in kritischen Situationen richtig zu verhalten. Es ist wichtig Zivilcourage zu besitzen und zu zeigen. Es hilft aber niemandem, weder dem Opfer, noch einem selbst, durch unüberlegtes Handeln Aggressoren weiter zu provozieren.”

Jens Kumbrink, Geschäftsführung der Rhenus Office Systems GmbH


„Zivilcourage erfordert keinen Mut sondern Ermutigung. Initiative und die Beachtung weniger, einfacher Regeln reichen aus, um wirksam in Bedrohungssituationen helfen zu können. Viele Bürger wollen helfen, die oft wahrgenommene Gleichgültigkeit ist nur Ausdruck von Hilflosigkeit, nicht mangelnder Hilfsbereitschaft. Diese Schwellenangst mit Rat und Tat zu überwinden, muss unser Ziel sein. muTiger macht Mut!” 

Prof. Dr. Heinz-Dieter Schmelling, NRW Bank


„Mit unserem Engagement für die Stiftung muTiger möchten wir dazu beitragen, dass Menschen sich im öffentlichen Raum sicherer und wohler fühlen. Menschen in Notsituationen beizustehen und die Fähigkeit, Hilfebedürftigen, zum Beispiel bei kleineren oder größeren Verletzungen, schnell zu helfen, sind dem ASB ein wichtiges Anliegen. Und das schon seit 1888, dem Gründungsjahr des Arbeiter-Samariter-Bundes.” 

Dr. Stefan Sandbrink, Geschäftsführer des Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V. 


„Zivilcourage ist ein wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft. 

Oft sind Gleichgültigkeit, Bequemlichkeit und Desinteresse am Schicksal des Opfers anzutreffen. Dies begünstigt ein Klima, in dem es Straftätern leicht fällt, unbehelligt zu agieren. 

Ich stelle aber fest, dass viele Bürgerinnen und Bürger sich betroffen fühlen und helfen wollen, wenn andere auf offener Straße belästigt, bedroht oder beraubt werden. Sie wären gerne -muTiger-. Oft bleibt Hilfe aus, weil sie nicht wissen, wie sie sich richtig verhalten sollen und Unannehmlichkeiten fürchten. 

Die Polizei stärkt ihr Bewusstsein für mehr Solidarität und größere Hilfsbereitschaft mit Tipps und Hinweisen unter www.polizei-beratung.de

Ich wünsche der Stiftung viel Erfolg.“

Rüdiger von Schoenfeldt, Polizeipräsident Gelsenkirchen a.D.


„Die Würde eines Menschen darf niemals in Frage gestellt werden, sei es wegen seiner Hautfarbe, Herkunft oder körperlichen Gebrechen, seiner Schwäche oder seinen Einschränkungen! 

Niemand darf sich zu keiner Zeit im öffentlichen Raum fürchten müssen, wenn nur Einer aufsteht und Aufrichtigkeit und Ehre walten lässt.” 

Uli vom Berg, Busfahrer der Essener Verkehrs AG


„Zivilcourage geht jeden Menschen etwas an. In erster Sache sollte es darum gehen, die Betroffenen in schwierigen Situationen zu unterstützen. Leider wird oft aus Unsicherheit nichts getan. Wie vieles im Leben ist dies auch Trainingssache. Der Umgang in schwierigen Situationen kann geübt und durch u.a. gesetzliche Informationen kann so manche Unsicherheit genommen werden. Hier setzt muTiger an.”

Tim Bärsch, Dozent der Universität Duisburg-Essen und selbstständiger Lehrtrainer


Als Deeskalationstrainer und Realschullehrer in Gladbeck mache ich häufig die Erfahrung, dass Jugendliche aus Angst vor möglichen Übergriffen bei Verbalattacken oder körperlichen Auseinandersetzungen nicht einschreiten.

Aus diesem Grunde halte ich es für sehr wichtig, ihnen zu vermitteln, was Zivilcourage bedeutet, wie ich sie umsetzen kann, ohne mich selbst zu gefährden, und sie somit im Bereich sozialer Verantwortung fit zu machen und vor allem zu stärken.

Marcus Jendrilek, Deeskalations‐ und Realschullehrer Gladbeck