Die muTiger-Trainer

Unsere muTiger-Trainer sind das Herzstück unserer Stiftung. Sie vermitteln den Teilnehmerinnen und Teilnehmer was Zivilcourage bedeutet und wie man mit kritischen Situationen am besten umgeht. Nach dem ersten Kennenlernen begleiten Sie einige unserer muTiger-Kurse und können schon bald selbst Trainer an der Seite unseres Master-Trainers Ernst Nieland werden.

Ernst Nieland

Master-Trainer der muTiger-Stiftung

Mein Name ist Ernst Nieland, ich bin ehemals Beauftragter für Sicherheit bei der BOGESTRA und meine Hobbies sind alle Arten von Bewegung und Kraftsport.

Ich habe 2011 bei der Entwicklung des muTiger-Konzeptes und der entsprechenden muTiger-Kurse federführend mitgewirkt. Heute bin ich Mastertrainer der Stiftung und damit auch zuständig für die Aus- und Weiterbildung unserer muTiger-Kursleiter.

Ich bin muTiger-Trainer geworden, weil ich festgestellt habe, dass viele Menschen davor zurückschrecken, zu helfen, weil sie sich der Situation nicht gewachsen fühlen.

Mein bedeutendstes Erlebnis war, als ein junger Mann trotz seiner erheblichen Sprachstörung einer körperlich bedrängten Person zur Hilfe gekommen ist und dafür beschimpft, verspottet und geschlagen wurde. Sein Fazit war: Ich werde beim nächsten Mal wieder helfen, auch wenn es weh tut.

Für die Zukunft wünsche ich mir, möglichst viele, vor allem junge Menschen dazu zu bewegen, sich – wenn es erforderlich ist – einzumischen. Immer getreu des Wahrspruches: ich will helfen, ich kann helfen und werde nach meinen Möglichkeiten helfen und dabei den Selbstschutz beachten. Nur wenn ich selbst unbeschadet bleibe, kann ich anderen helfen.

Zivilcourage ist trainierbar: Hinschauen, nicht weggucken – ist die Devise. Das erfordert Mut. Die Hemmschwelle tätig zu werden, um das Richtige zu tun, diese Schwelle gilt es zu senken. Als Lehrer oder als Trainer auf dem Fußballplatz beobachte ich häufig Stresssituationen, in denen Personen Schutz oder Hilfe von außen benötigen. Konflikte richtig einzuschätzen und korrekt Hilfe zu leisten ist ein gutes Gefühl. Diese positiven Emotionen nach einem Kursbesuch mit nach Hause zu nehmen, dafür lohnen Mühe und Aufwand auf jeden Fall.”

Bernd Mai, Sport- und Russischlehrer, Fußballtrainer
(A-Lizenz DfB)

Bernd Mai

muTiger-Trainer und Lehrer

Irmlind Sowade

muTiger-Trainerin

Ich heiße Irmlind Sowade, bin im Ruhestand und komme aus Gelsenkirchen.

Zum muTiger-Projekt bin ich durch meine Zusammenarbeit als Schulsicherheitstrainerin mit dem Kommissariat Vorbeugung in Recklinghausen gekommen und war beeindruckt. In Zusammenarbeit mit den Trainern ist es uns gelungen, das Projekt an meiner Schule mit großem Erfolg zu implementieren. Die Handlungshinweise und die praktischen Übungen haben vielen SchülerInnen Mut gemacht, auch selbst zu handeln und nicht wegzuschauen. Ich glaube, dass muTiger vielen Menschen wichtige Handlungshilfen geben kann, und deshalb freue ich mich besonders, als Trainerin meinen Teil dazu leisten zu können, den Teilnehmern der Kurse Mut zu mehr Zivilcourage zu machen.

Irmlind Sowade

Mein Name ist Elisabeth Busch. Ich war als leitende Angestellte bei der Deutschen Post beschäftigt. Für meinen Vorruhestand habe ich nach einer ehrenamtlichen Tätigkeit gesucht, in die ich meine Erfahrung und mein Wissen  einbringen kann. 

In der muTiger-Stiftung habe ich dies gefunden.

Ich bin als Projektleiterin und im Bereich Qualitätsmanagement tätig und arbeite u. a. federführend im Projekt muTiger 2.0 mit.

Persönlich bin ich davon überzeugt, dass eine Welt mit mehr Zivilcourage eine bessere Welt ist.

Elisabeth Busch

Projektmanagerin & Trainerin

Georg Pohl

muTiger-Trainer

Mein Name ist Georg Pohl. Viele Jahre war ich Schulleiter eines Berufskollegs im Sozial- und Gesundheitswesen. Zusätzlich arbeite ich in der Ehe-, Familien- und Lebensberatung.

Bei muTiger engagiere ich mich, weil ich überzeugt bin, dass Menschen sich gegenseitig in Notsituationen helfen wollen, können und müssen. Es ist notwendig, aufmerksam zu beobachten, was im Alltag um uns herum mit Menschen passiert, um mutig im Rahmen der persönlichen Möglichkeiten und angemessen zu handeln.

Gerne trage ich dazu bei, dass wir mehr Zivilcourage leben.

Ich heiße Marion Heßeler und habe 2018 die muTiger-Stiftung kennengelernt. 

Ich finde das Thema “Zivilcourage” wichtig und es passt gut zu meiner Arbeit als Trainerin für Selbstbehauptung und Selbstverteidigung.

Marion Heßeler

muTiger-Trainerin

Christina Frank

muTiger-Trainerin

Mein Name ist Christina Frank, ich bin 23 Jahre alt und Studentin.

Ich bin muTiger-Trainerin geworden, da ich einen aktiven Beitrag zu einer hilfsbereiten und verantwortungsbewussten Gesellschaft leisten möchte. Zivilcourage bedeutet für mich Verantwortung zu übernehmen – gerade dann, wenn ein anderer Mensch darauf angewiesen ist.

Wir können alle in eine kritische Situation kommen, in der wir auf die Hilfe von Mitmenschen angewiesen sind. Tragen wir gemeinsam und miteinander dazu bei, in solchen Situationen nicht allein zu sein. Dabei ist jeder Einzelne entscheidend. Deshalb spring über deinen Schatten – aber natürlich ohne dich selbst in Gefahr zu bringen!

Ganz nach dem Motto:

“Je mehr Bürger mit Zivilcourage ein Land hat, desto weniger Helden wird es einmal brauchen.” – Franca Magnani